13/11/11
DFFB e.V.

HobbyKicker in Deutschland.

Auszug aus den Turnierregeln
Stand 1983
Neuordnung und Überarbeitung 1998/99

Aktualisiert 01.04.2002 und 07.05.2002

für Kleinfeld Halle und Kleinfeld Platz
1.)Gespielt wird nach den vom DFFB anerkannten FIFA-Regeln.
Es gelten folgende Ausnahmen:
Die Abseitsregel ist aufgehoben.
Tore können nur aus der gegnerischen Hälfte erzielt werden.
Bei An-,Ab-,Frei- und Eckstoß müssen die Gegenspieler mindestens drei Meter
 Abstand halten.
Freistösse werden nur indirekt ausgeführt
Abstöße müssen in der eigenen Hälfte aufgenommen werden.
Aus dem laufendem Spiel darf der Torwart den Ball bis zu einer Höhe von ca 1.00 m
 Ã¼ber die Mittellinie spielen.
7 - Meter - Strafstösse werden in der Halle mit Markierung von der unterbrochenen Linie geschossen.
Sollte keine entsprechende Markierung vorhanden sein, gilt 1 Meter Anlauf.
Es darf soweit möglich mit Bande gespielt werden.(Turnierleitung ordnet dies an.)
Der Schiedsrichter kann Zeitstrafen verhängen. Sie dauern zwei Minuten. Bei Spielen
 Ã¼ber
           15 Minuten beträgt die Zeitstrafe 5 Minuten
            Fällt innerhalb der Zeitstrafe ein Tor gegen die in Unterzahl spielende
Mannschaft, so kann diese sich wieder komplettieren.
Die zweite Zeitstrafe sowie zweite gelbe Karte bedeutet Ausschluss vom Spiel
             und damit Gelb/Rot.
Schiedsrichterbeleidigungen oder Tätlichkeiten jeder Art werden mit einer roten Karte
 geahndet und bedeuten Ausschluss vom gesamten Turnier.

2.) Das gefährliche Hineingrätschen ist verboten.

3.) Eine Kleinfeldmannschaft Halle besteht aus 1 Torwart und 4 Feldspielern.
     Eine Kleinfeldmannschaft Platz besteht aus 1 Torwart und 5 Feldspielern.

4.) Bei Punkt- und Torgleichheit entscheidet die Anzahl der geschossenen Tore
     (6:3 ist besser als 5:2)

5.) Es kann beliebig oft fliegend gewechselt werden. Dies darf nur von der Spielerbank
 geschehen. Die Auswechslung hat grundsätzlich dort zu erfolgen, ausgenommen bei
 Verletzungen mit  Zustimmung des Schiedsrichters.

6.) Es darf nur mit Turnschuhen ( in der Halle mit heller Sohle) gespielt werden.
Ab April 1999 gelten folgende Ausnahmen:
Schuhe der Marke Adidas mit dem Zeichen "Non -marking" sind mit
Herstellergarantie Abriebfest und damit erlaubt, insoweit der Hauseigner nichts anderes
 vorschreibt. Für alle anderen Marken liegt keine Garantie vor und sind damit in der
 Halle auf  keinen Fall zugelassen.

7.) Um Verzögerungen zu vermeiden, hat sich jede Mannschaft 15min. vor
Spielbeginn spielbereit zu halten.
     
8.) Bei Trikotgleichheit muß die erstgenannte Mannschaft die Trikots  wechseln.

9.) Die Spielzeit beträgt 12 Minuten ohne Pause.
Bei der deutschen Meisterschaft beträgt die Spielzeit für das Endspiel 2*12 Minuten. In
 Abänderung können bei Landesturnieren auch 10 - 12 Minuten gespielt werden.

10.) Schiedsrichterentscheidungen sind Tatsachenentscheidungen und nicht anfechtbar.

11.) Spieler unter 18 Jahren benötigen zur Teilnahme die schriftliche
Einverständniserklärung des Erziehungsberechtigten.

12.) Nach Zahlung des Startgeldes besteht kein Rücktrittsrecht.
      Bei der deutschen Meisterschaft ist die Einzahlfrist in der Regel 3 Wochen vor
 Turnierbeginn. Bei nicht rechtzeitiger Einzahlung kann der reservierte Platz
weitervergeben werden. Ein Anspruch auf diesen Platz besteht dann nicht mehr.

13.) Der DFFB haftet für keinerlei Schäden an Sachen und für keinerlei Unfälle vor,
 während und  nach der Veranstaltung(eingeschlossen Zuschauer).

14.) Das Mitbringen von Speisen sowie Getränken ist strengstens untersagt.
 Bei Zuwiderhandlung erfolgt die Disqualifikation der Mannschaft.
 Außerdem gilt folgendes: Je nach Halle und deren gastronomischen Betreiber wird ein
 Korkgeld pro Flasche von € 50,00 fällig. Der Mannschaftsführer haftet persönlich für
 die Begleichung.

15.) Die Pokalverleihung erfolgt grundsätzlich nach dem letzten Spiel

16.) Bei Seniorenmeisterschaften müßen die Spieler in der Regel 32 Jahre alt sein.
2 Spieler dürfen darunter sein. Es sind Spielerlisten zu fertigen auf denen das Geburtsdatum eingetragen ist. Die Spieler sind verpflichtet bei Kontrolle einen Ausweis/Führerschein vorzulegen.
Die Meisterschaft kann,ohne Nachweiß,  aberkannt werden.


17.) Alle Meisterschaften sind offene Meisterschaften.
       Es gelten die jeweiligen Zulassungsbestimmungen.